Auftraggeber
Stadt Neuss

Bearbeitungszeitraum
09/2009-05/2010

Das Plangebiet erstreckt sich auf ein Areal im nordöstlichen Stadtgebiet von Neuss ca. 1km östlich der Innenstadt am Südrand der Rennbahn. In Verbindung mit dem Stadtgarten und dem Hammfeld II bzw. den östlich angrenzenden Rheinaue bildet der Untersuchungsraum einen großen Biotopkomplex mit vielfachem Wechsel zwischen Gehölz- und Offenlandbiotopen. Dabei handelt es sich um Feldgehölze und Gebüsche, die zu überwiegendem Anteil jedoch durch die Planung nicht berührt werden. Im südöstlichen Randbereich des Rennbahnparks, auf einer bisher für Funktionsgebäude des Rennbahnbetriebs genutzten Fläche, soll das sich aus der Nähe zum Rennbahnpark, der Innenstadt und dem angrenzenden Dienstleistungsstandort Hammfeld I ergebende Potential für die Neuansiedlung bürodienstleistungs- und forschungsorientierter Unternehmen genutzt werden. Zur Realisierung des städtebaulichen Konzeptes werden die bestehenden Stallungen und Funktionsgebäude am Rande des Rennbahnparks abgerissen. Im landschaftspflegerischen Begleitplan werden Maßnahmen zur Kompensation des Eingriffes benannt. Der vorhandene erhaltenswerte prägende Baumbestand wird in Abhängigkeit seiner Vitalität langfristig gesichert und soll die hier entstehenden mehrgeschossigen Baukörper am Südrand des Rennbahnparks landschaftlich einbinden. Neben diesem Erhalt des Baumbestandes werden entlang der geplanten Zufahrtsstraße Baumpflanzungen festgesetzt. Über umfangreiche extensive Dachbegrünungen werden Eingriffe ins Lokalklima und die Verringerung der Versickerung von Niederschlägen abgemildert. Verbleibende Eingriffe werden durch Ausgleichspflanzungen im Stadtgebiet von Neuss ausgeglichen.