Auftraggeber
Stadt Düsseldorf,
Amt für Verkehrsmanagement

Bearbeitungszeitraum
2007 - 2008

Für den Stadtbezirk 4 in Düsseldorf werden sich durch städtebauliche Planungen die verkehrlichen Randbedingungen stark verändern. Hierzu wurde ein Verkehrskonzept entwickelt, welches die Möglichkeit aufzeigt, wie diese neuen Verkehre auf das übergeordnete Straßennetz geleitet werden kann.

Der hier betrachtete Projektbereich beinhaltet die Schaffung einer neuen Anschlussstelle am Heerdter Dreieck und die Verknüpfung der Prinzenallee und weiterer Straßen mit dem übergeordneten Straßennetz. Zur Erlangung des Baurechtes wird ein Planfeststellungsverfahren eingeleitet. Im dazu erarbeiteten landschaftspflegerischen Begleitplan werden die „Belange des Umweltschutzes, des Naturschutzes und der Landschaftspflege“ berücksichtigt.

Die geplante Trasse wird im landschaftspflegerischen Begleitplan zum Verkehrskonzept Heerdt mit Eingriffen und Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen detailliert dargestellt. Grundlage hierfür bildet der Bewertungsrahmen für die Straßenplanung: Bewertung von Eingriffen in Natur und Landschaft NRW - ARGE Eingriff - Ausgleich NRW, von 1994 (ARGE 1994). Es werden die Aspekte Biotoptypen, Erholung, Landschaftsbild, Boden und  Wasser bearbeitet.

Im LPB wird die separat von einem Fachbüro erarbeitete artenschutzrechtliche Betrachtung planungsrelevanter Arten (Flora und Fauna) aufgegriffen und bei der Konzeption von Ersatz- und Ausgleichsmaßnahmen berücksichtigt.

Mit dem geplanten Maßnahmenkonzept (mageres Grünland, Gehölzflächen, Baumpflanzungen, etc.) entlang der Straße kann eine neue Eingrünung des Straßenraumes erfolgen und durch Zeitbegrenzungen z.B. für Rodungsmaßnahmen Beeinträchtigungen für Vögel vermieden werden. Mit der Festlegung von Gehölzerhalt und Beschränkungen für Arbeitsräume werden empfindlichere Bereiche geschützt.